Systemische Organisationsaufstellungen

Gut aufgestellt!

Stefan Kraft, © VG Bild-Kunst, Bonn 2016
Stefan Kraft, © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Menschen, Teams und Unternehmen sind erfolgreich, wenn sie “gut aufgestellt” sind, also eine innere Verfasstheit aufweisen, in der alle Stakeholder einen stimmigen Platz haben, und alle Organisationsmitglieder entsprechend ihrer Leistung und Position anerkannt werden.

Hierfür gibt es im Kommunikationsgeflecht einer Organisation nicht nur eine “äußere”, sondern auch eine “innere” Ordnung. Diese innere Ordnung ist ein Kräftefeld mit einer komplexen, oft verborgenen Dynamik. Für das Gelingen eines unternehmerischen Vorhabens ist es notwendig, diese Dynamik optimal nutzbar zu machen.

Die systemische Aufstellung bietet die Möglichkeit, in einem lösungsorientierten und zeitsparenden Verfahren die formellen und informellen Verflechtungen der Organisation transparent zu machen, über maßgebliche Störungen Aufschluss zu bekommen und Lösungswege zu erkennen.

Was kann mit der systemischen Aufstellung bearbeitet werden?

  • Klarheit über personelle, wirtschaftliche oder strukturelle Entscheidungen gewinnen
  • Wirkungsweise und Folgen von Interventionen überprüfen
  • blockierende Dynamiken in Teams und Kooperationspartnerschaften erkennen
  • Wechselwirkungen zwischen Binnenprozessen im Unternehmen und der Stellung am Markt erkennen und regulieren
  • ungenutzte Ressourcen für die Organisationsziele erschließen
  • Engpässe und falsche Gewichtungen erkennen und korrigieren

Die systemische Aufstellung kann somit wie ein Navigationsinstrument in schwierigen organisationalen Prozessen eingesetzt werden.

Das Verfahren in Kürze

Basis der Arbeit ist die Visualisierung des wahrgenommenen Ist-Zustandes in Bezug auf eine konkrete Frage. Dieses Ist-Bild wird mit dem Coach reflektiert und dann durch schrittweise Veränderungen der Positionen und Konstellationen in einem intensiven Reflexionsprozess zu einem Lösungs- oder Aufgabenbild entwickelt.

Literatur

  • Dr. K.-P. Horn , R. Brick: Das verborgene Netzwerk der Macht, Offenbach 2001.